Ernährung

Mops Ernährungstipss Mopszucht little Flower

Die Lebensfreude und Gesundheit eines Hundes steht auf 3 Säulen:

  1. Die Bindung an seine Menschen, Vertrauen und Geborgenheit
  2. Bewegung und Beschäftigung
  3. Ernährung

Wir haben uns in den letzten Jahrzehnten daran gewöhnt, die Hunde mit industriell hergestellten Futtermitteln zu füttern, allerdings haben sich da auch in letzten Jahren Zweifel gemeldet, ob es wirklich das Beste für unsere Hunde ist. Es gibt ohne Zweifel viele Fertigfuttermittel, die in ihrer Zusammensetzung gut und vertretbar sind, aber Sie sollten immer genau schauen und sich die Inhaltsstoffe ansehen oder auch Ihren Hund.

Juckreiz, ständige Entzündungen, Schuppenbildung, entzündete Ohren, häufiges Erbrechen, Durchfall, Blähungen bei diesen Symptomen sollte die Fütterung doch mal überdacht werden.

Was braucht der Hund in seiner Nahrung?

Der Hund gehört zu den Omnivoren,den Allesfressern, allerdings mit starker Tendenz zu fleischhaltigen Nahrung.

Die Bestandteile, die in der Nahrung sein müssen, sind:

Eiweiß, Kohlenhydrate, Fett, das sind die Energie bringenden Bestandteile und

Vitamine, Mineralien, Spurenelemente

jedes für sich lebensnotwendig.

Als Alternative zu den Fertigfuttermitteln biete sich das Barfen an.

Die Ernährung mit natürlichen Produkten, wie Fleisch, Fisch, Milchprodukten, Gemüse, Obst,Kräutern, Getreide. Natürlich müssen Sie sich etwas mit dieser Thematik beschäftigen, denn allein Fleisch füttern ist nicht artgerecht und würde langfristig zu Mangelerscheinungen führen.

Es gibt einige sehr gute Bücher darüber.

Besondere Bedeutung hat die Ernährung im Welpenalter, da der Welpe in dieser Zeit besonders auf einen Mangel oder auch zuviel von Nährstoffen reagiert.

Bei Fragen stehen ich Ihnen gern jederzeit zur Verfügung und berate Sie.

 

Pflege des Hundes

 

Die Pflege des Mopses ist nicht besonders aufwendig.

Fellpflege: mit einer mittelharten Bürste das Fell mit dem Haarstrich bürsten, bitte keinen Furminator regelmäßig verwenden, da er zuviel Haar herauszieht. Bei der Fellpflege können Sie auch gut beobachten, ob es irgendwelche Verletzungen oder Entzündungen gibt.

Ohren: die Ohren sollten regelmäßig kontrolliert werden und mit einem weichen Öl getränktem Tuch ausgewischt werden. Die Ohren sollten sauber sein und nicht riechen. Natürlich produzieren die Hunde auch Ohrschmalz, allerdings eine schwarze bröcklige Masse im Ohr sollte sich der Tierarzt anschauen, es ist häufig ein Zeichen von Milben, Pilze.

Augen: auch die Augen sollten regelmäßiig kontrolliert werden und mit einem weichen feuchten Tier gereinigt, dabei sollten Sie auf Rötung oder andere Veränderungen am Auge achten

Zähne: auch eine regelmäßige Kontrolle des Gebisses sollte im Pflegeplan stehen, besonders beim Junghund im Zahnwechsel, sind alle Milchzähne verschwunden oder gibt es sogenannte doppelte Zähne, d.H. der Milchzahn fällt nicht allein aus und sollte mit einem Jahr entfernt werden

Auf Zahnstein ist ebenfalls zu achten, günstig ist es gegen Zahnstein vorzubeugen, durch Zähne putzen, entsprechende Kauartikel o.ä., Zahnstein verschwindet nicht allein sondern wird mit der Zeit immer stärker und führt zu Rückbildung und Entzündungen des Zahnfleisches und Zahnschäden.

Bei der Gebisskontrolle sollte auch das Zahnfleisch kontrolliert werden.

Regelmäßige Körperpflege von Welpe an führt auch dazu, dass die Hunde es gewohnt sind, das Gebiss zu zeigen oder sich in die Ohren schauen zu lassen ohne einen Kleinkrieg zu führen z.B. beim Tierarzt

Krallen: normalerweise laufen die Krallen sich bei den Hunden ab, wenn sie ausreichende Bewegung haben, allerdings kann es doch mal sein, dass die eine oder andere Kralle nicht korrekt steht und deshalb gekürzt werden muss, dabei ist Vorsicht geboten, damit man nicht „ ins Leben“ schneidet, bei schwarzen Krallen ist häufig nicht deutlich zu sehen, wo die Blutgefäße beginnen. Diese Aufgabe übernimmt aber auch der Tierarzt.