Geschichte des Mopses

Mopszucht of little Flower 

Die Geschichte der Rasse begann in China und das schon vor sehr langer Zeit. Das erste Mal erwähnt wurde eine Rasse, die dem Mops ähnlich war 663 v. Chr. Die Hunde wurden am Palast des Kaisers gezüchtet und galten als kaiserliche Hunde, die Begeisterung für diese Rasse war groß wobei besonderen Wert auf die Faltengebung der Stirn gelegt wurde, es sollte ein umgedrehtes „W“ zu sehen sein, welches das chinesische Schriftzeichen für „Prinz“ ist. Die chinesische Kaiserin Tzu Hsi war eine besonders passionierte Mops- und Pekinesenzüchterin und zu dieser Zeit wurde besonderen Wert auf die Einhaltung bestimmter Rassemerkmale gelegt.

Wann genau der Mops europäischen Boden betreten hat, ist nicht bekannt, aber ab dem 15. Jahrhundert gibt es Bilder und Zeichnungen auf denen mopsähnliche Hunde zu sehen waren. Bekannt wurde Pompey, der Geschichte schrieb: sein Herrchen war Prinz Wilhelm der Schweiger (1533-1584), auf diesen sollte 1572 im Heereslager zu Hermingg ein Attentat verübt werden, aber Pompey warnte seinen Herrn durch sein Bellen und rettete sein Leben. Auf Grund dieser tapferen Tat waren Möpse nun am Hof Oranien gerne willkommen. Auf diesem Weg gelangten sie dann auch mit Wilhelm III. 1688 nach England zur Tronbesteigung. Er nahm ein ganzes Rudel mit und alle trugen orangfarbende Schleifen, in England hieß die Rasse „dutch Pug“.

Ein anderer Mops machte ebenfalls von sich reden. Der Mops des Herzogs von Württemberg zog 1730 mit in die Türkei – Schlacht bei Belgrad, wo er verloren ging, es gelang dem kleinen Kerl allein den Weg nach Hause zu finden, nach seinem Tod wurde ihm im Schlosspark von Winnenden ein Denkmal gesetzt.

Noch eine nette Anekdote gibt es von dem Mops Fortuné von Joséfine de Beauharnais, der zeitweisen Gattin Napoleons. Er war anfangs wenig begeistert von diesem Herrn und biss ihn in der Hochzeitsnacht ins Bein. Allerdings durfte er trotzdem 1804 nach der Krönung Napoleons zum Kaiser mit in den Palast ziehen. Zu erwähnen ist noch der Mopsorden, eine Freimaurerloge im 18. Jahrhundert, dieser wurde gegründet um ein Verbot der katholischen Kirche zu umgehen, die es ihren Mitgliedern verbot in eine Freimaurerloge einzutreten.

Auch viele Künstler waren Besitzer eines Mopses: Heinrich Heine, Rainer Maria Rilke, Fürstin Gracia Patricia, Andy Warhol, Valentino, Loriot, Churchill, das Herzogpaar von Windsor.

Erst Ende des 19. Jahrhunderts wurden die Rassestandards entworfen und festgelegt. Zu der Zeit gab es in England zwei Zuchtlinien, einmal Morrison und Willoughby.

Die Morrison ging auf holländische Möpse zurück, kräftige apricotfarbende Tiere, die Willoughby auf steingraue, leichtere Tiere. Nach der Besetzung Pekings 1860 wurden einige Hunde gerettet, darunter Moss und Lamb, diese wurden zu Stammeltern ganz vieler Möpse in England und Amerika, besonders hervorgetan hat sich ihr Sohn Click. Schwarze Möpse waren lange Zeit nicht anerkannt und erst in den 30iger Jahren gab es die erste Zucht mit schwarzen Möpsen in England, in USA sogar erst in den 60iger Jahren des letzten Jahrhunderts.

 

Wesen des Mopses

Mopswelpen in der Mopszucht of little Flower

Der Mops ist ein fröhlicher, freundlicher Hund, aber auch sehr sensibel.

Er liebt Geselligkeit, natürlich besonders mit seinen Menschen, aber auch anderen Tieren, allein sein macht ihn leicht depressiv.

Der Mops ist ein kluger Hund, der sehr schnell lernt, aber es sollte auf die sanfte Art erfolgen, allerdings mit Konsequenz und es muss eine Bindung zu seinem Menschen da sein, durch eine harte Erziehung wird er sich zurück ziehen und ängstlich werden.

Wie schon der Ausdruck „mopsfidel“ sagt ist er ein fröhlicher Hund mit freundlichem Gemüt. Er wurde immer nur gezüchtet, als Begleithund, d.h. nett und freundlich zu sein, er musste nicht jagen, nicht wachen, nicht verteidigen, deshalb sind solche Eigenschaften auch nicht so ausgeprägt bei dieser Rasse.

Aber auch der Mops braucht regelmäßige Bewegung, er ist nicht der „Sofahund“ als der er gern bezeichnet wird. Spaziergänge, Wanderungen, sportliche Betätigungen sind auch einem Möpschen durchaus zuzumuten. Natürlich wird er nie Leistungssport betreiben können oder lange Fahrradtouren, aber dafür gibt es auch andere Hunderassen.